2016 erschien mein Fantasy-Roman "Das Feentuch" Wer wissen will, was im fernen Schottland geschieht, findet das Buch beim Klick auf das Bild bei Amazon für 12,99 €

Auch alle E-Book-Leser können  "Das Feentuch" herunterladen.:  

Selbstverständlich gibt es mit der "Blick-ins-Buch-Funktion" eine Leseprobe. Also auf ins magische Schottland!

Aufrecht gehn, den Himmel sehn

Neben meinen Büchern, die durchweg in der Unterhal-tungslektüre ihren Platz haben, ist ein biblisches Musical für Kinder ab sechs Jahre in Chor-und Theatergruppen erschienen. In diesem Buch befinden sich Lieder, Sprechtexte und Notenmaterial für eine 30-minütige Aufführung.  In sechs Szenenbildern und ebenso vielen Liedern begegnen die Kinder Sarah, deren Blick auf den Boden gewandt ist und die an dieser Last schwer trägt. Und sie erfahren, was geschieht als Jesus in Sarahs Leben tritt... Das Buch im lese- und musikerfreund-lichen Großformat ist bei Amazon erhältlich.

Herzlich willkommen

auf der Homepage der Autorin Anja Ollmert

Neues aus dem Blätterwald – Wieder was von Grünzeug…

 

In der letzten Woche habe ich Sie an meinem Ärger teilhaben lassen, den der Buchsbaumzünsler verursachte. Heute bin ich eher heiterer Stimmung und wieder dreht es sich um Grünzeug. Das steht diesmal nicht in meinem eigenen Garten, sondern in einer städtischen Anlage – genau genommen auf der renaturierten Zechenbrache meiner Heimatstadt. Dort hat eine junge Mutter einen Baum ungefragt zum „Schnullerbaum“ auserkoren. Und - ich kann mir nicht helfen - ich finde den Gedanken etwas schräg. Ich finde, als ehemaliges Schnullerkind der ausgehenden 1960er Jahre darf ich mir das erlauben. Auch ich trennte mich damals nur schweren Herzens von dem Lutschding aus Gummi. Meine Eltern werden reichlich Überzeugungsarbeit geleistet haben, damit ich auf das Teil verzichte. Wenn ich mich bis heute daran erinnere, muss der Stellenwert des Schnullers recht groß gewesen sein. Ich kann nur sagen: Es hat keine sichtbaren oder unsichtbaren Schäden hinterlassen, dass meine Großtante Hanna mir das Corpus Delicti abnahm und ich zusah, wie sie es aus ihrem Fenster warf. Ok, ich war „not amused“, das gebe ich gerne zu. Ich wollte hinauslaufen, und mir meinen Schnuller zurückholen. Tante Hanna aber sagte, es sei gerade ein fremdes Kind vorbeigegangen und habe ihn mitgenommen. Dass niemand einen benutzten Schnuller freiwillig in den Mund nimmt, war mit im zarten Alter von drei Jahren wohl nicht klar. Gleichwohl – das Ding war und blieb verschwunden. Vielleicht hat mein Großvater es draußen aufgefangen, wer weiß?

Heutzutage gibt es für die Anti-Schnuller-Kampagne also Bäume. Dort baumeln dann die bunten Dinger im Wind. Verrotten dort und gammeln vor sich hin. Bewusst entsorgter Plastikmüll, der nicht die Umwelt, aber die Seelen unserer Kleinsten schonen soll. Hätte mein „Schnulli“ an einem Zweig gehangen, wäre ich vielleicht raufgeklettert, um ihn mir zurückzuholen. Nicht mit drei, aber vielleicht ein paar Jahre später. Oder ich hätte mein Lager unter dem Baum aufgeschlagen, weil ich OHNE DEN SCHNULLER nicht schlafen gehen wollte. 

Ich überlege, wie viel Glück ich hatte, dass ich nicht zu den Daumenlutschern gehörte und frage mich, ob die zur Entwöhnung mit dem Daumen an einem Zweig aufgehängt werden dürfen.

Da ist mir der Gedanke, des fremden Kindes, das leider keinen eigenen Schnuller besitzt, im Nachgang lieber. So hab ich den Tröster meiner Kindheit weitergegeben an jemanden, der ihn dringender brauchte. Jedenfalls habe ich das fest geglaubt. Dank Tante Hanna!

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Recklinghäuser Autorennacht 2016 - Foto: Sylvia Seelert,NLGR
Recklinghäuser Autorennacht 2016 - Foto: Sylvia Seelert, NLGR

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Die Autoren des Jahres 2016 - Foto: Sylvia Seelert, NLGR
Die Autoren des Jahres 2016 - Foto: Sylvia Seelert, NLGR

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