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2016 erschien mein Fantasy-Roman "Das Feentuch" Wer wissen will, was im fernen Schottland geschieht, findet das Buch beim Klick auf das Bild bei Amazon für 12,99 €

Auch alle E-Book-Leser können  "Das Feentuch" herunterladen.:  

Selbstverständlich gibt es mit der "Blick-ins-Buch-Funktion" eine Leseprobe. Also auf ins magische Schottland!

Aufrecht gehn, den Himmel sehn

Neben meinen Büchern, die durchweg in der Unterhal-tungslektüre ihren Platz haben, ist ein biblisches Musical für Kinder ab sechs Jahre in Chor-und Theatergruppen erschienen. In diesem Buch befinden sich Lieder, Sprechtexte und Notenmaterial für eine 30-minütige Aufführung.  In sechs Szenenbildern und ebenso vielen Liedern begegnen die Kinder Sarah, deren Blick auf den Boden gewandt ist und die an dieser Last schwer trägt. Und sie erfahren, was geschieht als Jesus in Sarahs Leben tritt... Das Buch im lese- und musikerfreund-lichen Großformat ist bei Amazon erhältlich.

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Ganz ruhig...

… ich soll mich nicht aufregen. Das hat nicht mein Arzt gesagt, sondern eine Freundin. 

Worüber? Seit Beginn der Woche habe ich ein neues Feindbild: Die Jäger – nein, nicht die des verlorenen Schatzes, sondern der Pokémons, die auch vor meiner Haustür offenbar Unterschlupf gesucht haben.

Es gäbe ja auch Vorteile, erklärte man mir. Menschen gehen endlich wieder raus, treffen sich in den Arenen mitten auf irgendwelchen Straßenkreuzungen, nutzen den öffentlichen Personennahverkehr, um durch die ganze Stadt zu kommen, sprechen miteinander, während sie auf der Suche sind, die aktuelle Eltern-Kind-Generation weiß, worum es sich handelt und spielt gemeinsam, und, und, und…

Ich gebe zu, ich hab die Pokémons schon Ende der 90er Jahre nicht verstanden, aber mit Super Mario und seinem Bruder ging mir das nicht anders. Ich MUSS nicht alle Trends verstehen. Auch mit den Tamagotchis bin ich nie gut Freund geworden.  Ich denke da an einen Geladenen beim Kindergeburtstag, der mir für die Dauer seiner Anwesenheit die Pflege seines virtuellen Goldfischs aufs Auge drücken wollte. Seine Mutter fütterte diesen auch, wenn er in der Schule sei… Trotzdem verbringe ich meine Zeit durchaus mit virtuellen Vergnügungen, auch wenn ich nicht mit dem Laptop unter dem Arm durch die Stadt renne und damit sonst was einfange.

Aber nun mein Einwand: Es ist mitten in der Nacht. Sie schlafen den Schlaf des Gerechten, bis…? Ja, bis es vor ihrem Fenster laut ruft: „Ich hab ihn. Da vorne isser. Los jetzt. Dich krieg ich.“ Oder so ähnlich. Und das binnen einer Nacht gleich zwei Mal in der Straße einer Kleinstadt wie die, in der ich wohne. Der Jäger entfernt sich, ich hingegen sitze senkrecht und schlaflos im Bett. Und versuche krampfhaft, mich NICHT AUFZUREGEN. IST DOCH NUR EIN SPIEL!!!

Oder dieses Szenario: Jemand wandert die Straße entlang, den Blick wie magisch angezogen vom Display des Telefons, das er halbschräg in der Hand hält. Er schaut weder nach rechts, noch nach links, fixiert lediglich das Smartphone wie die Spinne die Fliege im Netz. Nun biegt er ohne erkennbaren Grund scharf ab und landet auf der Straße. Da kommen Sie aber gerade mit Ihrem Fahrzeug an und steigen in die Eisen. Nochmal Glück gehabt, keinen Sammler überfahren.

Mein Glückwunsch geht an die Firma, die den richtigen Zeitpunkt zur deutschen Veröffentlichung fand. Es sind Sommerferien und die Jugendlichen langweilen sich womöglich. Das tun sie jetzt sicher nicht mehr.  Dass ich nicht die einzige bin, die sich aufregt, ist ebenso sicher.

Neues aus dem Blätterwald – von der Gastlichkeit

Da haben wir es mal wieder! Eine Geschichte, wie sie kein ambitionierter Autor schöner hätte ersinnen können – vom Leben selbst geschrieben und in Szene gesetzt:

Ein Urlauber-Pärchen ist unterwegs auf einer Kanu-Tour. Aus Erfahrung wissen die meisten von uns, dass sportliche Aktivitäten hungrig machen. Im Urlaub gilt das sogar doppelt, so meine Überzeugung. Was also liegt da näher als den Ausflug mit einem gemütlichen Essen im Landgasthof zu kombinieren. Zwar spielt das Ganze mitten in Franken, aber man muss nicht unbedingt nachdenklich werden, wenn der Gastwirt nicht aus diesem Landstrich kommt.  Hauptsache nett, kompetent und so freundlich, ein leckeres Essen zu servieren. Im Gastraum wird ja nicht deutlich, was sich hinter den Kulissen abspielt.

Jetzt sind Sie sicher neugierig geworden, oder? Die zwei Urlauber wussten nicht, dass sie in einem stillgelegten Gasthof abgestiegen waren, der als Unterkunft für Asylbewerber dient. Und, was ist jetzt das Fazit dieser Tatsache? Wo ist der Kern der Geschichte, der mir so gut daran gefällt, dass er einige Worte verdient?

Die Asylbewerber finden es selbstverständlich, das Essen, das sie zur Verfügung haben, mit dem Pärchen zu teilen – und zwar, ohne die beiden zuvor auf den Irrtum bezüglich der Örtlichkeit hinzuweisen. Sie bedienen die Urlauber, bemühen sich freundlich um sie und sorgen dafür, dass es ihnen an nichts fehlt.

Ich schlage jetzt nicht vor, sich daran ein Beispiel zu nehmen – ich bitte nur, diese Umstände einen Moment zu überdenken und sich in diese Szene zu versetzen. Niemand kam auf die Idee, die Menschen fortzuschicken. Schließlich sind Hunger, Durst und Ausruhen ein zutiefst menschliches Bedürfnis. Niemand sagte den beiden, wo sie sich befanden und erst auf Verlangen der Rechnung klärte sich das Ganze auf.

Ich freue mich, dass so etwas heute noch möglich ist. Und ich würde mir wünschen, dass niemand an einer Tür abgewiesen wird, hinter der das Leben so viel leichter zu sein scheint als davor. Trotzdem weiß ich, dass das utopisch ist. Hat schon bei Maria und Josef nicht funktioniert. Obwohl auch ein Stall und eine Krippe besser sind als nichts. Dass das Pärchen sich gefreut hat über die Willkommenskultur der Asylbewerber, das brauche ich Ihnen nicht zu erklären, oder?

Weitere Ereignisse des Weltgeschehens, im Großen wie im Kleinen, finden Sie unter Neues aus dem Blätterwald

Neues aus dem Blätterwald – Gefährliches Ruhrgebiet

Vielleicht ist es ja schon abgefrühstückt – das Eichhörnchen, das gestern die Spur einer jungen Bottroperin aufgenommen und sie anschließend verfolgt hat. Aber es gehört wohl doch in meinen Blätterwald, nicht nur, weil Wald und Eichhörnchen eine naturgegebene Symbiose bilden.

Zwar flüchtete die Frau nicht von Angst beherrscht, doch wirklich geheuer war es ihr wohl nicht, dass sie ohne eigenes Dazutun zur Eichhörnchen-Mama mutierte. Das Leben schreibt eben die seltsamsten Geschichten. Was diese aber zu einer macht, ist die anschließende Verhaftung des Hörnchens durch die Besatzung eines Streifenwagens. Der Nager soll sich laut Funk und Fernsehen dem Zugriff nicht widersetzt haben. In Polizeigewahrsam päppelte man das Inhaftierte im Anschluss mit Honigtee und Apfelstücken wieder auf.

Insgesamt also eine Story, wie sie weder Polizei noch Nagetierfraktion tagtäglich erleben dürften und die sich dankbar eignet, das Sommerloch der Berichterstattung zu füllen. Mich erinnerte das an meine Nichte, die einst beim überfallartigen Eindringen einer Fledermaus in ihren menschlichen Wohnraum ebenfalls die Polizei informierte. Abgesehen von dem negativen Image mancher Fledermäuse, durchaus erheiternd für die ganze Familie. (Graf Dracula lässt grüßen!) Der Diensthabende riet ihr, das Tier mit einem Wäschekorb zu überwältigen und es wieder hinauszubefördern auf dem gleichen Weg, wie es hereingekommen war: durch das Fenster. Hilfe zur Selbsthilfe - Also nix mit Happy-End und Apfelstückchen oder einer spontanen Einladung zum Tee. Wohl deshalb hat es die Geschichte auch nicht in die Abendnachrichten geschafft.

Geschichten, die mein Leben schreibt, finden Sie auch unter www.anjaollmert.jimdo.com

Gespannt wie ein Flitzebogen

Manche Begriffe sind aus unserem Wortschatz verdrängt worden. Das ist keine Zeitgeist-Erscheinung, wie man vielleicht vermuten könnte. Es liegt nicht an den Anglizismen, die unsere Sprache überschwemmen, jedenfalls nicht nur.

Schon vor Jahren erfuhr ich im Gespräch mit Pädagogen, dass einer Reihe von Gymnasiasten das Wort lyrische „Falter“ völlig fremd war. Scheinbar war ihnen noch nie ein Zitronenfalter um die Nase geflattert oder sie glaubten tatsächlich, seine Passion sei das Falten von Zitronen.

Doch worum es mir eigentlich heute geht, ist der im Titel aufgeführte Begriff: „Gespannt wie ein Flitzebogen“. Mein Mann benutzte ihn heute und fügte hinzu: Das hab ich schon seit Jahren nirgends mehr gehört. Und ich stelle fest, er hat Recht.

In meiner Kindheit war es ein gängiger Ausspruch für all das, was wir mit großer Vorfreude erwarteten. Voller Aufregung und innerer Anspannung, einem gespannten Bogen gleich, fieberten wir einem Ereignis entgegen. Und wir hatten zugleich eine bildliche Vorstellung von dem, was wir da taten: Unser Vergleich lag in der gespannten Sehne, auf der ein Pfeil auf den Abschuss wartet. Das mochte daran liegen, dass Pfeil und Bogen zu den durchaus beliebten Spielzeugen unserer Kindheit gehörten, da machten auch Mädchen keine Ausnahme.

Ob der Ausdruck schon aus der Zeit der Jäger und Sammler stammte, muss die Etymologie klären. Inzwischen scheint er jedenfalls ausgedient zu haben. Oder haben Sie ihn in jüngster Zeit benutzt, im Hinblick auf eine Geburtstagsüberraschung oder ähnliche Ereignisse?

Gibt es ein neues Synonym, das die Emotion angespannten Wartens ebenso passend umschreibt? Mir fällt da nichts ein. Was sagen Sie dazu? Auf ihre Antwort bin ich echt gespannt wie ein Flitzebogen…

Geräusch-Identifikation

Ist es nicht schön, wenn man einmal am Tag über sich selbst lachen kann? Gerade war es bei mir so weit:

Ich sitze am Schreibtisch und arbeite. Das heißt, ich bin mehr oder weniger in Gedanken versunken und habe die Welt um mich herum ausgeblendet. Manchmal gelingt mir das. Doch innerlich bleibe ich scheinbar in Habacht-Stellung, denn ich höre ein Geräusch und springe auf. Ein leises Klopfen.

Ich weiß, dass vor meiner Tür niemand steht. Aber es klingt wie der Ton, den das Nachrichtenprogramm meines Handys erzeugt. Also eile ich zum Tisch und sehe auf dem Display nach. Keine Nachricht. Ich bin ein wenig verwirrt, denke ich. Und dann muss ich lachen, denn draußen klopft jemand mit einem Hammer auf Holz. Ich kann ihn nicht sehen, doch sein Klopfen klingt genauso, wie das meines Handys.

Ist Ihnen das auch schon passiert? Eine Tür- oder Telefonklingel in einem Fernsehfilm, die Sie denken lässt, jemand begehre Einlass oder wolle Sie sprechen. Bei mir hat der Nachbar den gleichen Klingelton. Ich bin nicht nur einmal aus dem Garten ins Haus gelaufen, weil ich dachte, es stehe jemand vor meiner Tür ...

Vor einiger Zeit waren es die Gerüche, die mich nachdenklich machten, weil sie in unseren Köpfen mit Erinnerungen verbunden sind, doch ganz ähnlich ist es auch mit Tönen. Ein “Mama”-Ruf im Gedränge macht auch Mütter aufmerksam, die gerade ohne Kind unterwegs sind. (Mit zunehmendem Alter der Kinder verblasst dieser Aufmerksamkeitsfaktor!) Der Warnton des Martinshorns lässt uns aufschrecken und überlegen, ob alle unsere Lieben in Sicherheit sind. Erst dann machen wir Platz für den Notfall. Die ersten Töne eines Liedes erinnern an Vergangenes und ein klopfender Hammer kann uns eben vorspielen, wir hätten eine Nachricht bekommen.

Und nun wird wieder gearbeitet. Halt, da klopft jemand an meine Tür. Nein wirklich, das hab ich nicht geträumt!

Gold, Weihrauch und Möhre

Ob ich einen Tippfehler im Titel habe, fragen Sie sich? Nein, das mit der Möhre ist meine volle Absicht. Ich pendle gerade bei Facebook ein wenig durch die Beiträge und bewundere passende und unpassende, gewollte und unerwünschte Weihnachtsgeschenke.

 

Das inspiriert mich zu der nachfolgenden Betrachtung:

Schon die Weisen aus dem Morgenland – auch wenn sie nicht ganz pünktlich kamen, weil sie von einem anderen König aufgehalten wurden – brachten dem Kind zu seiner Geburt wertvolle Geschenke. Lassen Sie uns gemeinsam einen näheren Blick darauf werfen.

Gold war sicherlich zu allen Zeiten ein wertvolles Gut. Es eignete sich als Zahlungsmittel, und – schon Jahrtausende vor der Zeitrechnung heutiger Schmuckdesigner – zur Herstellung zierenden Geschmeides. Und sein wir doch mal ehrlich – welche Frau freut sich nicht über einen neues glitzerndes Schmuckstück? Ein Weihnachtsgeschenk, das wir mit freudigem Nicken begrüßen würden, auch wenn es nicht auf unserer Wunschliste gestanden haben mag.

Weihrauch ist das, was viele im Gottesdienst nicht mögen. Sie behaupten, dass es stinkt. Stellvertretend für den Wohlgeruch der Antike aber war ebenso viel wert, wie das oben genannte Edelmetall und in einem Stall vielleicht auch ein ganz sinnvolles Mitbringsel. Denn Ochs und Esel…, wenn Sie verstehen, was ich meine? Der Weihrauch findet sein Pendant auf unseren Gabentischen, auch wenn er sich inzwischen zu Parfüms mit unzähligen duftenden Ingredienzien verwandelt hat.

Was aber ist mit der Möhre? Eigentlich heißt es ja Myrrhe, aber meine damals vierjährige Tochter verstand es anders und dieses Geschenk schien ihr als einziges wirklich einzuleuchten. Die Möhre war vermutlich für den hungrigen Esel, der ja alsbald einen weiten Weg nach Ägypten zu gehen hatte. Oder für das Baby, um einen Möhrenbrei zuzubereiten. Dass  im Orient vor 2000 Jahren vielleicht gar keine Möhren wuchsen, konnte sie ja nicht wissen. Doch was ist das, die Myrrhe? Kann man das heute noch verschenken?

Es handelt sich um ein Baumharz. Aha. Harzige Finger hatten wir schon beim Christbaum einstielen, doch das ist nicht erstrebenswert. Weiterhin gehörte es zu den Zutaten des Salböls für Priester und Könige.

Und schon kommen wir der Sache näher. Ein neuer König wird geboren und seine Würde wird mit dem Salböl symbolisch gestützt. Die Eltern des Kindes in der Krippe wird es gefreut haben.

Und was sagt Ihnen das jetzt?

Der Hintersinn mancher Geschenke will ergründet werden. Aber vielleicht ist auch nicht wichtig, was sich dahinter verbirgt, wenn es nur mit Liebe ausgesucht und geschenkt wurde. In diesem Sinne: Gold, Weihrauch und Möhre!

Der Gasgrill

Der Hunger hat sich längst gemeldet. Mehrfach. Auf unserem Speiseplan stehen heute gegrillte Sardinen. Lecker. Mein Mann hat Küchendienst. Männer soll man ja bekanntlich von der Konfrontation mit dem Grill nicht abhalten. Das hat urzeitliche Gründe. Zum Glück steht hier nur mein Mann und nicht noch zwei oder drei andere, die ihre Kenntnisse beisteuern wollen - ganz einfach, weil sie es können. Das spart Zeit. Und Nerven.

Lohnt sich ohnehin nicht, ist nämlich ein Gasgrill. Der ist geliehen und besonders praktisch, wenn es schnell gehen soll. Bisher hat das jedenfalls geklappt. Heute allerdings...

Das Gerät ist vielfach benutzt, der Rost war sauber und alles scheint problemlos. Die Fettreste in der Wanne unter den Steinen, die durch das Gas beheizt werden, waren allerdings auf den ersten und zweiten prüfenden Blick nicht zu sehen. Leider. Sie zeigen sich erst, als es obendrauf im Fischgitter munter vor sich hinschmurgelt und appetitlicher Fischgeruch aufsteigt. Doch ausgerechnet jetzt melden sie sich mit Vehemenz. Sie fangen Feuer.

Für die Fische ist das kein Problem, jedenfalls für die, die schon im gleichen Augenblick gar sind. Sie werden schnell gerettet. Für ihre Nachfolger allerdings gilt, sie werden vom geplanten Grillgut auf eine schnöde Pfannenzubereitung reduziert. Schade.

Und im Grill brennt es wie ein fröhliches Lagerfeuer vor sich hin. Die Diskussionen ranken sich um etwaige Löschungsversuche, auf die wir aber mangels Profi lieber verzichten. Wir wandern stattdessen mit dem Gartentisch aus dem Einzugsbereich der dunklen Rauchwolke. Vorsichtshalber entfernen wir auch die Gasflasche aus dem Gerät. Man kann nie wissen. Will ja auch keiner von uns morgen in der Zeitung stehen.

Die Dauer des Brandes lässt vermuten, dass Generationen von Würstchen und Koteletts ihr Fett - als unsichtbare Rache für den Tod des armen Schweins - in die Schale unter den Gasdüsen haben tropfen lassen. Wir essen, davon unbeeindruckt, unseren Fisch und üben uns in Geduld. Heute macht es nicht einmal Sinn, die unerwartete Abwärme zu nutzen. Wir haben noch 20 °C draußen. Die letzten drei Sardinen landen in der Pfanne. Gegrillt haben sie besser geschmeckt, aber das ist jetzt Pech.

Was am Anfang ein klarer Vorteil gegenüber dem Holzkohlengrill zu sein schien, wird damit zum Bumerang. Die Reinigungsaktion dauert entschieden länger als der Grillgenuss, wird aber glücklicherweise ebenso schnell zur männlichen Domäne erklärt. Glück gehabt.