Im Juli erschien mein Fantasy-Roman "Das Feentuch". In Kürze er-scheint es als E-Book im Wettbewerb für den Kindle Storyteller. Ich werde beizeiten darüber informie-ren. Wer wissen will, was im fernen Schottland geschieht, findet das Buch beim Klick auf das Bild bei Amazon für 12,99 €

Hier  geht  es  zu  einer Leseprobe.:

Für alle, die schon vor-bereitet sein wollen! 
Meine Zeit in deiner Hand - der literarische Adventskalender im Taschenbuchformat.
24 Neue Geschichten und Gedichte auf 140 Seiten 

ISBN: 9783741818257
Ab jetzt in jeder Buchhand-lung zum Preis von 15,99  erhältlich.

Aufrecht gehn, den Himmel sehn

Neben meinen Büchern, die durchweg in der Unterhal-tungslektüre ihren Platz haben, ist ein biblisches Musical für Kinder ab sechs Jahre in Chor-und Theatergruppen erschienen. In diesem Buch befinden sich Lieder, Sprechtexte und Notenmaterial für eine 30-minütige Aufführung.  In sechs Szenenbildern und ebenso vielen Liedern begegnen die Kinder Sarah, deren Blick auf den Boden gewandt ist und die an dieser Last schwer trägt. Und sie erfahren, was geschieht als Jesus in Sarahs Leben tritt... Das Buch im lese- und musikerfreund-lichen Großformat ist bei Amazon erhältlich.

Herzlich willkommen

auf der Homepage der Autorin Anja Ollmert

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Es ist so weit: Endlich können auch alle E-Book-Leser "Das Feentuch" herunterladen.:  Gleichzeitig unterstützen Sie mich dadurch beim Kindle-Storyteller-Wettbewerb des Jahres 2016.

Selbstverständlich gibt es mit der "Blick-ins-Buch-Funktion" eine Leseprobe des Buches. Also auf ins magische Schottland!

Am 16.Juli 2016 war ich bei der Autorennacht in der Fünte in Mülheim a.d.Ruhr. Dazu an dieser Stelle ein kurzes Video:

Hier finden Sie 
- zahlreiche Kurzgeschichten
- Leseproben meiner Bücher
- Lyrik und Prosa 
- Tagesaktuelles von A-Z in:
  "Neues aus dem Blätterwald"

Wenn Ihnen diese Seiten gefallen, freue ich mich über eine Nach-richt in meinem Gästebuch! 

 

Herzlichst Ihre

Neues aus dem Blätterwald - Hamsterkäufe - Ja, ist denn schon Weihnachten?

Spiegel online berichtet heute: 

http://www.spiegel.de/…/katastrophenfall-bevoelkerung-soll-…

Ich gebe im Zusammenhang mit dieser Lektüre zu bedenken, dass sich solche Szenen seit Jahren in bestimmten Zeitrhythmen wiederholen. Oder waren Sie noch nie am Tag vor Ostern, Pfingsten, Weihnachten oder Silvester einkaufen, liebe Spiegel-Redakteure?

Zwar ist das letzte Fest schon ein Weilchen her, doch ich erinnere mich gut, wie es zuletzt im Mai an den Supermarktkassen aussah: Auf den Bändern türmten sich Berge von Grundnahrungsmitteln neben Toilettenpapier, Waschpulver und kistenweise alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken.

Schon immer habe ich mich gefragt, mit welcher Epidemie oder Problematik die Leute in den kommenden Tagen und Stunden rechnen, von denen ich vielleicht nichts mitbekommen habe. 

Sollte ich mein Hamsterverhalten anpassen und in meinem Keller Platz schaffen für mindestens eine Kiste Wasser und ein Regal räumen für Nudeln, Reis und Konserven? Dann hoffe ich nur, der Supermarkt meines Vertrauens hat all diese Waren in ausreichender Menge vorrätig. Der Filialleiter jedenfalls dürfte sich über die Spiegel-Nachricht freuen, kurbelt sie doch seinen Warenabsatz an, ohne dass in Kürze ein christliches Fest zu erwarten ist. Oder er reagiert verunsichert und überprüft seinen Kalender, denn schließlich haben wir Ende August und ich vermute, dass in spätestens einer Woche die Lebkuchen in den Regalen liegen. Nicht, dass er denkt, bis Weihnachten sei es gar nicht mehr so weit…

Neues aus dem Blätterwald – Das letzte Hemd

Wir sitzen in lockerer Grillrunde und plaudern. Wortfetzen fliegen. Man redet irgendwie mit allen, mischt sich in die Gespräche ein, die auf der anderen Tischseite oder weiter entfernt stattfinden. So weit, so nett, so normal.

Plötzlich wechselt jemand das Thema und ich erwidere: „Das letzte Hemd hat keine Taschen!“ Ein Ausspruch meiner Großmutter – Gott hab sie selig – und wenn ich mich recht zurückerinnere, hatte ihr letztes Hemd wirklich keine. Doch jetzt sagt mein Nachbar zur Linken:

„Weißt du auch, warum, das letzte Hemd keine Taschen hat?“ Ich will erwidern: „Ja klar, weil man am Ende des Lebens aus dieser Welt nichts mitnehmen kann. Wofür braucht man da Taschen?“ Aber er beantwortet seine Frage schon selbst: „Weil man das letzte Hemd nicht selber anzieht, sondern die Hinterbliebenen es tun…!“

Was das bedeutet, muss ich nicht erklären, aber es ist realistisch. Trotzdem kann ich mit anderen Erfahrungen von der Besichtigung eines Krematoriums  aufwarten. Einige Menschen wollen Schmuckstücke beim Verstorbenen belassen, die entweder nach der Verbrennung in die Urne wandern oder mit einem Metalldetektor aus der Asche entnommen und für gemeinnützige Zwecke veräußert werden.

Aber mein Hirn philosophiert bereits in eine andere Richtung. Was würde ich in meine Hemdtaschen packen, wenn ich es selbst bestimmen könnte?
Eine Erinnerung? Alle Erinnerungen scheiden mit den Betroffenen aus dem Leben. Das liegt daran, dass alle anderen die Begebenheiten gänzlich anders erinnern. Es gibt Parallelen, aber keine Erinnerung dürfte der eines anderen bis aufs Haar gleichen.
Ein Foto meiner Lieben? Das hat so was von alt-ägyptischer Bestattungsform. Und ich denke nicht, dass ich die Gelegenheit bekommen werde, es mir anzuschauen.
Eines meiner Bücher oder die beste Geschichte, die ich geschrieben haben werde, wenn es ernst wird? Vermutlich auch nicht.  Wer soll das noch lesen? Ich sicher nicht.

Ich brauche also keine Taschen an meinem letzten Hemd. (Ich brauche auch im irdischen Leben nicht so viele Taschen wie die, die ich täglich nutze. Aber das ist eine andere Baustelle und ich bin – trotz aller Einsicht – kein Anhänger des Minimalismus.) Doch Emotionen, die würde ich gerne mitnehmen. Spüren, dass mich jemand liebt, auch wenn ich ihn zurücklassen muss. Freude über das, was mein Leben bunt gemacht hat. Meinetwegen auch den Ärger darüber, dass ich abtreten muss. Aber das alles passt in mein Herz und da es dann nicht mehr mit Pumpen beschäftigt sein wird, ist darin auch ausreichend Platz.

 

Diese und weitere Philosophien finden Sie unter "Neues aus dem Blätterwald"

Leseprobe aus "Hinter Fenstern".

Weitere Leseproben finden Sie links in der Navigation, Bücher und Anthologien, in denen ich vertreten bin, finden Sie im Amazon-Karussell und im Buchshop.

"Manche Glocken läuten leise", erhältlich als Taschenbuch bei Amazon für 9,50 €. 
24 Texte zum Advent, geeignet zum Selbergenießen an kalten Winterabenden, zum Vorlesen in besinn-licher Runde, als Lektüre für die adventliche Grup-penarbeit oder als Geschenk für den Adventskaffee bei lieben Menschen. 


Im November 2015 errang ich bei der 28. Recklinghäuser Autorennacht in der Altstadtschmiede den zweiten Platz der Jury Wertung mit meinem Text "Dem Feuer Nahrung geben". Es war eine tolle Lesung mit aufmerksamen Zuhörern, wunderbaren Geschichten und Gedichten und dem i-Tüpfelchen: Meinem 2. Platz aus 39 Einsendungen, auf den ich sehr stolz bin. Ich danke der Jury für diese Auszeichnung und gratuliere dem Erstplatzierten Holger Pannenbäcker.